Gemeinschaftsformen

Die Formen von Gemeinschaften, die wir hier in unserem Kulturkreis kennen, sind durch Patriarchat und unsere monotheisitsche Religionen geprägt und gehen mit bestimmten Ritualen einher.

Wir kennen die Ehe als Form, wie Mann und Frau zusammenleben, wir kennen verschiedene religiöse Feste mit entsprechenden Ritualen wie z.B. Weihnachten. Wir kennen politische Vereinigungen, über die wir uns verbinden und wir kennen geschäftliche Gemeinschaften. Letztere haben als Vorläufer die Gemeinschaft des Militärs. Und jede dieser Gemeinschaftsform war (und ist größenteils heute noch) hierarchisch organisiert.

Wir leben diese Gemeinschaftsformen noch und machen die Rituale mit, jedoch mit nachlassender Begeisterung. Sie werden weniger inhaltlich als zeremoniell begangen. Zum Beispiel feiern wir gerne Weihnachten. Es ist ein Ritual, das wir alle kennen und mit dem wir positive Erlebnisse verbinden. Wir haben den Wunsch, dass alle zusammenkommen und wollen Gemeinschaft erleben, mit den christlichen Inhalten des Weihnachstfestes indentifizieren sich jedoch nur noch wenige Menschen. Wir belügen oft sogar unsere Kinder, um dieses Ritual aufrecht zu erhalten, erzählen vom Weihnachtsmann und dem Christkind und glauben selbst nicht daran.

Die Ehe funktioniert auch nur noch begrenzt, 50% aller Ehen werden aktuell in Deutschland geschieden. Und in der Politik? Es gibt in Deutschland immer weniger Menschen, die sich in politischen Parteien engagieren und das durchschnittliche deutsche Parteimitglied ist 60 Jahre alt!

Es ist erkennbar, dass die momentanen Formen von Gemeindschaftsbildung nicht mehr richtig funktionieren, wir haben aber noch keine neuen Formen. Wir haben keine wirkliche Alternative zu Ehe, wir kennen keine Feste, die wir miteinander begehen können und die wir als wirklich sinnhaft erleben und die uns nicht nur durch das Zelebrieren sondern auch durch den Inhalt verbinden. Und es gibt noch keine Vorstellung, wie Demokratie und Politik ohne oder mit anderer Parteienlandschaft funktionieren kann.

Wir befinden uns in einem großen Umbruch. Das alte funktioniert nur noch begrenzt, Neues ist im Entstehen, wird ausprobiert, ist aber noch nicht etabliert. Und gleichzeitig haben wir trotz immer mehr Individualisierung eine große Sehnsucht nach Gemeinschaft und nach Zugehörigkeit.

Neue Formen von Gemeinschaft, die unseren neuen Werten entspricht zu gestalten und zu etablieren ist eine der Herausforderungen unserer Zeit. Reflektiert, offen und konstruktiv mit diesen Themen umzugehen ist dabei schon sehr unterstützend.

Hier bedarf es Begleitung. Begleitung in neue Formen. Begleitung bei der Gestaltung unserer Zukunft, unserer Gesellschaft von morgen. Und jeder einzelne ist nicht unabhängig vom Gesamtkontext. Viele Themen, die sich uns heute stellen und bei denen wir uns Untersützung suchen, sehen wir als unsere eigenen, persönlichen Themen und Probleme an. Tatsächlich stehen sie jedoch oft im Zusammenhang mit der Gesamtveränderung. Daher ist es sinnvoll in einem Coachingprozess - egal ob persönlich oder beruflich, einzeln oder im Team - den Gesamtkontext mit zu betrachten.

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Testimonials

Theresa Kellner

Die Arbeit mit Martina Engel-Fürstberger hat mich ungemein bereichert. Durch ihre
kompetente, klare und herzliche Art schafft sie es immer wieder, mich in meine Leichtigkeit
zu bringen und so für meinen Weg zu bestärken.

Lolita Aufmuth

"Ich bin sehr glücklich darüber, auf Sie als Coach gestoßen zu sein. Es war sehr bereichernd zu sehen, mit wie viel Klarheit, Kompetenz, Struktur und Charme Sie das Seminar geleitet haben und welche Konzentration und Aufmerksamkeit Sie den Menschen schenken. Herzlichen Dank für all das und das Strahlen."

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